Wie entsteht eigentlich Kabelsalat?

Das kennst Du bestimmt: Du räumst ein Kabel oder auch zwei irgendwohin ordentlich weg und zack!, – wenn Du das nächste Mal hinschaust, findest Du fast immer schlimm verknoteten Kabelsalat vor, den Du mühsam auseinander fummeln musst!
Das ist ärgerlich, vor allem deshalb, weil sich so ein Kabelsalat kaum verhindern lässt.
Aber was steckt eigentlich dahinter?
Die Antwort ist verblüffend einfach:
Die Kabel meinen es eigentlich gut – jedoch leider ein bisschen zu gut!
Jedes Kabel auf der Welt kennt nämlich nur ein einziges Ziel, und das ist, gute Verbindungen zu schaffen. Kabel wollen Steckdosen und Toaster miteinander verbinden, die Antenne und den Fernseher, Deinen Computer und Deinen Ipod oder auch den Hörer mit dem Telefon.
Gute Verbindungen zu schaffen ist für ein Kabel das höchste Glück im Leben.
Wenn man Kabel allerdings ungenutzt in Schubladen oder Schränken aufbewahrt, allein oder auch zu mehreren, dann werden sie schwermütig, weil sie dort keine echten Verbindungen herstellen können.
Und so bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als sich miteinander oder sogar mit sich selbst zu verbinden, indem sie sich möglichst eng umeinander schlingen.
Das kennen wir als Kabelsalat.
Dagegen kann man wie gesagt nichts tun – aber wenn man versteht, warum die Kabel das machen, ärgert man sich wenigstens nicht mehr darüber.

Martin Seele ist Kreativchef von Ogily Action Deutschland.

Die Autorin/Der Autor empfiehlt ihre/seine Geschichte für Kinder von 7-10.

Erstellt am Freitag, 21.10.2011


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